Aktuelles

 

Ambulante Behandlungen am Krankenhaus Vilsbiburg derzeit noch möglich (La.KUMed)

 

Ambulante Operationen und Behandlungen sind am Krankenhaus Vilsbiburg derzeit noch möglich. Durch die Berichterstattung über den Entzug der Zulassung zur ambulanten Behandlung durch die Chefärzte am Vilsbiburger Krankenhaus, die durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) erfolgt ist, ist in der Bevölkerung teilweise der Eindruck entstanden, dass man in Vilsbiburg nicht mehr ambulant operiert oder behandelt werden könne. „Tatsache ist, dass die Chefärzte von der Kassenärztlichen Vereinigung vorerst keine Verlängerung ihrer Ermächtigung, auch gesetzlich Versicherte ambulant behandeln zu dürfen, erhalten haben. Ambulante Operationen und auch ein Teil der ambulanten Untersuchungen sind davon aber vorerst nicht betroffen und können weiterhin durchgeführt werden“, informiert Dr. Marlis Flieser-Hartl, Vorstandsvorsitzende der LaKUMed-Klinikgruppe.

Ambulante Operationen sind von der Entscheidung der KV gar nicht betroffen und finden – auch für gesetzlich versicherte Patienten – sowohl derzeit als auch künftig, im gleichen Umfang und von den gleichen Ärzten wie bisher statt. Dazu gehören beispielsweise Leistenbruch-Operationen, Arthroskopien am Knie oder Metallentfernungen; aber auch Darmspiegelungen. „Bei Magenspiegelungen dagegen ist dies am Krankenhaus derzeit nur ambulant möglich, wenn sie zusammen mit einer Darmspiegelung durchgeführt werden“, so Dr. Flieser-Hartl. „Welche Behandlungen und Eingriffe für gesetzlich versicherte Patienten momentan ambulant erlaubt sind, hängt unter anderem vom komplexen Abrechnungsmodus der Kassen ab. Wir raten daher den Patienten, die sich im Krankenhaus Vilsbiburg ambulant behandeln lassen wollen, sich jeweils auch im Krankenhaus zu erkundigen.“
 
Unfallchirurgie/Orthopädie: Eine Ermächtigung noch bis Sommer vorhanden
Im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie können derzeit darüber hinaus noch weitere ambulante Untersuchungen und Nachbehandlungen stattfinden. Da Oberarzt Dr. Richard Voithenleitner über eine Ermächtigung, auch gesetzlich Versicherte ambulant behandeln zu dürfen, verfügt, können nach wie vor gesetzlich versicherte Patienten mit Überweisungsschein vom Hausarzt ins Krankenhaus Vilsbiburg zur ambulanten Diagnose und Behandlung zugewiesen werden. Die Ermächtigung von Dr. Voithenleitner gilt noch bis Sommer 2013. Darüber, ob diese Ermächtigung verlängert wird, liegen noch keine Informationen vor. Auch die derzeitigen Entscheidungen der Kassenärztlichen Vereinigung sind noch nicht endgültig, da die Chefärzte des Krankenhauses Vilsbiburg Widerspruch eingelegt haben. Der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung prüft diese Widersprüche derzeit. Informationen über Entscheidungen der KV liegen LaKUMed noch nicht vor.
 
Mit einem Einweisungsschein kann ein Patient immer im Vorfeld einer notwendigen Operation vom Hausarzt ins Krankenhaus Vilsbiburg zugewiesen werden; und dort kann vor der Operation auf Kosten des Krankenhausbudgets eine ambulante Voruntersuchung erfolgen. Alle stationären Behandlungen können am Krankenhaus Vilsbiburg wie bisher auch weiterhin durchgeführt werden.
 
Stadt Landshut: Für alle Facharztbereiche Überversorgung
Vilsbiburg: Zu wenig niedergelassene Fachärzte
Eine Ermächtigung für Krankenhausärzte, auch gesetzlich Versicherte für ausgewählte und eng begrenzte Therapie und Diagnostik ambulant behandeln zu dürfen, kann die Kassenärztliche Vereinigung immer dann erteilen, wenn dafür aufgrund der örtlichen Situation ein quantitativer oder qualitativer Bedarf besteht. Dieser wurde den Chefärzten des Krankenhauses Vilsbiburg in der Vergangenheit und seit vielen Jahren von der Kassenärztlichen Vereinigung für besondere fachärztliche Leistungen auf Überweisung durch den Hausarzt erteilt. Hintergrund ist die Tatsache, dass in Vilsbiburg nur ein Facharzt für Chirurgie und nur eine internistische Facharztpraxis angesiedelt sind. Die besonderen Teilgebiete, über die die ermächtigten Chefärzte verfügen – Viszeralchirurgie, Orthopädie, Gastroenterologie – sind in Vilsbiburg überhaupt nicht vertreten. „Diese schlechte Versorgung im fachärztlichen Bereich in Vilsbiburg ergibt sich durch die Bedarfsplanungsregeln, die den fachärztlichen Bedarf insgesamt für Stadt und Landkreis Landshut festlegen, aber auf eine Verteilung innerhalb dieser Planungsregion keine Rücksicht nimmt“, informiert Dr. Marlis Flieser-Hartl. „In der Stadt Landshut besteht für alle Facharztbereiche eine Überversorgung, die dem gesamten Planungsbereich angerechnet wird. Das bedeutet: Weil es in Landshut zu viele Fachärzte gibt, darf sich im Landkreis kein Facharzt mehr niederlassen. Eine gewisse Kompensation dafür konnte bisher durch die Ermächtigung der Krankenhaus-Chefärzte für bestimmte Behandlungen und Untersuchungen erreicht werden. Besondere Bedeutung hatte die Ermächtigung für die Möglichkeit, dass Hausärzte ihre Patienten für die Frage, ob eine OP-Indikation besteht, sowie für bestimmte Nachsorgen nach einer Operation direkt an den Arzt im Krankenhaus überweisen konnten. Dies ist – Unfallchirurgie und Orthopädie noch ausgenommen – aufgrund des Entzugs der Ermächtigung für die Chefärzte derzeit nicht mehr möglich.“
 
Unterschriftenaktion und weitere Maßnahmen
Damit auch künftig Patienten, die gesetzlich versichert sind, ambulant in Vilsbiburg behandelt werden dürfen, wurden zusätzlich zu den Widersprüchen, die die Chefärzte eingerecht haben, bereits zahlreiche Aktivitäten von verschiedenen Seiten gestartet. Landrat Josef Eppeneder hat eine Arbeitsgruppe einberufen, diese Woche startet der Landkreis Landshut zusammen mit den Gemeinden im südlichen Landkreis eine Unterschriftenaktion für die Aufrechterhaltung der ambulanten Versorgung in Vilsbiburg. Auch die Hausärzte aus dem Raum Vilsbiburg haben sich bereits schriftlich gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung für die Beibehaltung der bisherigen Ermächtigungen der Chefärzte des Krankenhauses Vilsbiburg ausgesprochen, da diese Lösung den Interessen der Patienten am besten gerecht wird.
(eingetragen am 30.01.13) [zum Seitenanfang]
 
 

Bestnoten im Krankenhausvergleich: Top-Bewertungen für die unfallchirurgische und orthopädische Klinik in Vilsbiburg (La.KUMed)

 

Krankenhaus Vilsbiburg erhält bei aktuellen Klinikvergleichen überdurchschnittlich gute Bewertungen – 91 Prozent der Patienten empfehlen das Krankenhaus weiter

Vor einer Operation lohnt sich die sorgfältige Auswahl der Klinik – darauf wiesen vor kurzem die AOK, BARMER GEK und die „Weissen Liste“, ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, gemeinsam hin. Sie hatten zusammen die bislang größte Patientenbefragung in Deutschland durchgeführt und unter anderem die Qualität bei Hüftoperationen untersucht. In dem im Dezember veröffentlichten Krankenhausvergleich erhält das Krankenhaus Vilsbiburg eine „überdurchschnittliche“ Gesamtbewertung; und dies nicht nur bei der Behandlung von Gelenkverschleiß der Hüfte: Beispielsweise auch beim operativen Einsatz eine künstlichen Kniegelenks wurde die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Bestnote in der Gesamtbewertung und damit als überdurchschnittlich gut ausgezeichnet.

Auch insgesamt waren die befragten Patienten mit dem Krankenhaus Vilsbiburg sehr zufrieden: 91 Prozent der Patienten empfehlen das Krankenhaus Vilsbiburg weiter – so das Ergebnis der Patientenbefragung.
 
Das beste Ergebnis in der Region
Damit erzielte das Krankenhaus Vilsbiburg das beste Ergebnis in der gesamten Region. Das Krankenhaus Landshut-Achdorf liegt nur knapp dahinter: Das Krankenhaus Landshut-Achdorf würden 87 Prozent der befragten Patienten weiterempfehlen, andere Krankenhäuser dagegen kamen zum Beispiel auf 82 Prozent.
 
Gleich mehrere aktuelle bundesweite Krankenhausvergleiche zeigen: Die Vilsbiburger Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hermann Albersdörfer genießt unter anderem bei Knie-, Hüft- und Schulter-Operationen einen sehr guten Ruf und liegt bei den Bewertungen jeweils über dem Bundesdurchschnitt. Das Krankenhaus Vilsbiburg hat sich im Bereich der Endoprothetik und Arthroskopie seit Jahren als überregionales medizinisches Zentrum etabliert. Seit 2004 leitet Dr. Albersdörfer diesen Fachbereich. Mit dem Leitenden Arzt Dr. Thomas Lorenz hat er 2009 einen Schulterspezialisten vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg nach Vilsbiburg geholt, so dass seitdem zusätzlich zu den vorhandenen Schwerpunkten die Schulterchirurgie kontinuierlich ausgebaut wird.
 
Mehrere Krankenhausvergleiche bescheinigen besonders hohe Qualität
BQS, ein Dienstleister für vergleichende Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, der ebenfalls die Daten des Krankenhauses Vilsbiburg auswertet, bescheinigt dem Vilsbiburger Ärzteteam im Bereich Endoprothetik Qualitätswerte über denen des Bundesdurchschnitts. BQS kommt für das aktuelle Berichtsjahr sogar zu dem Ergebnis, dass das gesamte Krankenhaus Vilsbiburg das vierte Jahr in Folge über dem BQS-Bundesdurchschnitt liegt. Innerhalb des bundesweiten Clinotel-Krankenhausvergleichs hat die Vilsbiburger Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie beim Einsatz des künstlichen Hüftgelenks ebenfalls die besten Ergebnisse erzielt. Die La.KUMed-Kliniken unterziehen sich durch den bundesweiten Clinotel-Verbund, in dem sich wirtschaftlich gesunde, kommunale Krankenhäuser zusammengeschlossen haben offenlegen, ständigen Qualitätskontrollen.
 
Persönliche Betreuung während des gesamten Behandlungsverlaufs
Was ist das Geheimnis für die Erfolge der Vilsbiburger Orthopädie und Unfallchirurgie? Basis für die guten Behandlungsergebnisse ist zum einen die hohe Operationszahl und das damit einhergehende Fachwissen: Jährlich mehr als 475 Knie-, Hüft- und Schulter-Operationen allein im
endoprothetischen Bereich, hinzu kommen noch mehrere hundert arthroskopische Eingriffe, die das Vilsbiburger Ärzteteam pro Jahr durchführt.
 
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die enge Arzt-Patienten-Beziehung. Für Patienten, die im Krankenhaus Vilsbiburg ein neues Gelenk erhalten, ist eine durchgehende Arzt-Patienten-Beziehung während des gesamten Behandlungsverlaufs sichergestellt: Beratungssprechstunde, Operation und – falls von der jeweiligen Kasse zugelassen – auch die Nachuntersuchung werden durch denselben Arzt durchgeführt. Dr. Albersdörfer und Dr. Lorenz betreuen ihre Patienten während des stationären Aufenthaltes persönlich.
„Modernste Diagnose- und Operationsmethoden sowie individuell angepasste weichteilschonende Operationstechniken, sorgfältige Planung, Durchführung und Nachsorge komplexer Operationen sichern den Behandlungserfolg“, so Dr. Albersdörfer. „Weiterhin verwenden wir nur bewährte Implantate namhafter Hersteller mit verschleißarmen, modernen Gleitpaarungen."
(eingetragen am 18.01.13) [zum Seitenanfang]
 
 

Stipendium für Medizinstudenten, die in der Region Landshut arbeiten wollen (La.KUMed)

 

Förderung kann mit einer Facharztausbildung an den Landkreis-Krankenhäusern kombiniert werden – La.KUMed-Kliniken bilden bereits seit Jahren erfolgreich junge Mediziner aus

Der Freistaat Bayern gewährt ab sofort Stipendien für Medizinstudierende, die bereit sind, nach dem Studium die Facharztweiterbildung in der Region Landshut zu absolvieren und anschließend auch als Arzt in der Region Landshut oder anderen ländlichen Gebieten tätig zu werden. Da die Region Landshut zu den Fördergebieten, für die das Stipendium gewährt wird, gehört, kann das Stipendium mit einer der zahlreichen Facharztweiterbildungen bei den drei La.KUMed-Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg kombiniert werden. Die La.KUMed-Kliniken engagieren sich seit Jahren in der Ausbildung von Medizinstudenten, PJ-Studenten sowie Assistenz- und Fachärzten. In einem Weiterbildungsverbund mit der TU München und Hausärzten bieten die Landkreis-Kliniken sogar die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin an.

Zielsetzung dieses Ausbildungsengagements ist es, einem Ärztemangel, der vor allem auf dem Land droht, vorzubeugen. „Wir wollen damit langfristig eine flächendeckende und gute medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten“, betont Dr. Marlis Flieser-Hartl, Vorstandsvorsitzende der LaKUMed-Klinikgruppe. Denn aufgrund der demografischen Entwicklung werden in den nächsten zehn Jahren viele Haus-, Allgemein- und Fachärzte ihre Praxis aufgeben; gleichzeitig steigt der Bedarf an medizinischer Versorgung. Damit auch künftig in der Region Landshut eine gute Gesundheitsversorgung vorhanden ist, engagieren sich die LaKUMed-Kliniken gemeinsam mit Universität und Hausärzten für die Ausbildung des Mediziner-Nachwuchses. Die Weiterbildung zum Allgemeinarzt absolvieren beispielsweise derzeit sieben Assistenzärzte der LaKUMed-Kliniken. Insgesamt sind momentan 95 Assistenzärzte, die meisten absolvieren eine Facharztausbildung, bei der LaKUMed-Klinikgruppe tätig.
 
Außerdem werden aktuell elf PJ-Studenten ausgebildet. Das Krankenhaus Landshut-Achdorf ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München und als einziges Krankenhaus der Region für alle vier Hauptabteilungen – Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Anästhesie – in die Lehre und die Ausbildung der Medizinstudenten eingebunden. Auch das Krankenhaus Vilsbiburg und die Schlossklinik Rottenburg bilden bereits seit Jahren sehr erfolgreich Medizinstudenten und Assistenzärzte aus. Über 60 PJ-Studenten haben ihre Praxisphase bereits bei den LaKUMed-Kliniken absolviert. Die Chefärzte sind im ständigen Austausch mit der Universität, um die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse anbieten zu können.
 
Die Medizinstudierenden, die bereit sind, nach dem Studium die Facharztweiterbildung im ländlichen Raum zu absolvieren und anschließend auch als Arzt im ländlichen Gebiet tätig zu sein, werden vom Freistaat während des Medizinstudiums mit einem Stipendium unterstützt. Gefördert werden Medizinstudierende, die an einer bayerischen Hochschule Humanmedizin studieren und sich verpflichten, nach der fachärztlichen Weiterbildung für eine Dauer von mindestens 60 Monaten zum Beispiel in der Region Landshut ärztlich tätig zu sein. Informationen für das Stipendium gibt es beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit.
 
Förderung der Niederlassung
Auch für Ärzte, die sich im ländlichen Raum niederlassen möchten, wurde vom Freistaat Bayern ein Förderprogramm aufgesetzt. Diese Förderung gilt auch für Praxisgründungen in der Region Landshut. Zielsetzung dabei ist, Praxisgründungen in ländlichen Gebieten zu erleichtern und einem Medizinermangel vorzubeugen.

 

 

 

(eingetragen am 18.01.13) [zum Seitenanfang]
 
 

Hospiz und Palliativstation als Vorbild – Delegation aus der Ukraine besuchte die LaKUMed-Einrichtungen (La.KUMed)

 

Am Freitag besuchte eine Delegation aus der Ukraine, der unter anderem auch der ehemalige Gesundheitsminister des Landes, Vasyl Kniazevych, angehörte, die Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf und das stationäre Hospiz in Vilsbiburg. Anlass dieses Besuches war die Entwicklung eines Konzeptes der Hospiz- und Palliativversorgung für die Ukraine durch die Liga Live e.V., dessen Vorsitzender Kniazevych ist. Der Bayerische Hospiz- und Palliativverband (BHPV) ist als Partnerorganisation der Liga Live mit seinem Geschäftsführer Dr. Erich Rösch als Berater in das Projekt eingebunden. Von Seiten des BHPV haben bereits Besuche in Kiew mit Gesprächen mit Ärzten sowie ranghohen Gesundheits- und Sozialpolitikern stattgefunden. Der BHPV betreut ähnliche Projekte in Großbritannien und Ägypten.

Nachdem bereits am Donnerstag ein Gespräch im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und am Abend ein Empfang durch die Stadt München, einer Partnerstadt von Kiew, stattgefunden hatte, besuchte die neunköpfige Delegation in Begleitung von Ministerialdirigent a. D. Dr. Dr. Christoph Hölzel, Herrn Dr. Erich Rösch und der Geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden der La.KUMed-Gruppe, Frau Dr. Marlis Flieser-Hartl, zunächst die Palliativstation, um sich vor Ort ein Bild über die örtlichen und strukturellen Gegebenheiten zu machen. Im Anschluss wurde das Hospiz in Vilsbiburg besichtigt und bei einem gemeinsamen Mittagessen die vielen aufgetretenen Fragen besprochen. Am frühen Nachmittag trat die Delegation ihren Rückweg nach Kiew an.
Die beiden La.KUMed-Einrichtungen wurden nicht nur als Vorzeigeobjekte ausgewählt, weil sie in der Region aufgrund ihrer medizinischen und pflegerischen Versorgung einen exzellenten Ruf genießen, sondern auch, weil sie nicht nur für sich alleine tätig sind, sondern eng vernetzt mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, beispielsweise im Rahmen des onkologischen Netzwerks Landshut. Sie tragen so dazu bei, eine umfassende und die Sektoren übergreifende Versorgung sicher zu stellen. Durch die Vernetzung, d.h. die intensive Kommunikation innerhalb und zwischen den Sektoren, kann die medizinische und pflegerische Fachlichkeit auf hohem Niveau sichergestellt werden. Eine besondere Herausforderung in einem Flächenlandkreis, wie es der Landkreis Landshut ist, sind auch die teilweise weiten Wege für die Patienten, denen eben nur mit einer Vernetzung, nicht mit einer Zentralisierung, begegnet werden kann.
An diesem Punkt soll das zu erarbeitende Konzept für die Ukraine ansetzen. Im flächenmäßig größten Staat Europas sind weite Wege zu überwinden. Räumlich aber auch gesellschaftlich. „Es wird ein großer Schritt sein, in einem Land, das den Wandel von einer sozialistischen Planwirtschaft zu einem selbstorganisierten und selbstverantwortlichen Wirtschaftssystem durchmacht, ein System zur Hospiz- und Palliativversorgung zu etablieren“ so Dr. Erich Rösch. Mit dem alleinigen Bau von Versorgungseinrichtungen ist dies nicht geschafft. Die medizinischen und pflegerischen Inhalte und die Menschlichkeit sind die wesentlichen Treiber für den Erfolg: kompetent und zugleich sehr persönlich. Dass dies im Landkreis Landshut gelungen ist, bestätigt auch die Deutsche Hospiz- und Palliativstiftung, die dem Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Isar-Inn, in dem der Landkreis Gründungsmitglied ist, vor wenigen Tagen für seine Vernetzungsarbeit in der Kategorie „Innovation“ und „Modellcharakter“ den „DHPStifungspreis 2012“ (1. Platz) verliehen hat.
(eingetragen am 10.12.12) [zum Seitenanfang]
 
 

Vilsbiburg-Schlafsäcke für die Babys: Jedes Neugeborene erhält den Schlafsack als Geschenk – Bisher mehr als 270 Geburten in der Frauenklinik (La.KUMed)

 

Dass sie waschechte Vilsbiburger Babys sind, zeigen Amilia Hartmann, Laura Tomala und Lea Waege schon beim ersten Foto-Shooting: Ausgestattet mit dem neuen Vilsbiburger Baby-Schlafsack, den jeder kleine, im Krankenhaus Vilsbiburg geborene Erdenbürger seit kurzem als Geschenk erhält, lässt es sich scheinbar besonders gut kuscheln und träumen.

Die drei Mädchen erblickten am 22. November das Licht der Welt. Dies war ein besonders starker Geburts-Tag: Insgesamt wurden an dem Donnerstag vier gesunde Mädchen im Krankenhaus Vilsbiburg geboren.

Über 270 Babys kamen in diesem Jahr im Krankenhaus Vilsbiburg bereits zur Welt. Mit einer jährlichen Geburtenrate von über 300 Kindern erblickten in Vilsbiburg in den vergangenen Jahren jeweils mehr Kinder das Licht der Welt als in Krankenhäusern benachbarter Landkreise. Hebammen, Fachärzte, Kinderschwestern und Pflegekräfte sind in der Frauenklinik am Krankenhaus Vilsbiburg rund um die Uhr vor Ort, um Mütter, Säuglinge und Patientinnen zu versorgen. Chefarzt Dr. Jörg-Dieter Koch stehen drei weitere Fachärzte und mehrere Assistenzärzte zur Verfügung, die zu jeder Tages- und Nachtzeit den medizinischen Dienst an der Frauenklinik qualifiziert abdecken. Drei neue Hebammen sind zudem jetzt am Krankenhaus festangestellt und stehen zusammen mit weiteren freiberuflich am Krankenhaus tätigen Hebammen rund um die Uhr für die Schwangeren bereit. Im neuen Jahr werden weitere festangestellte Hebammen hinzukommen.

 

(eingetragen am 27.11.12) [zum Seitenanfang]
 
 

Schloss-Reha Rottenburg: Bereits in den ersten Tagen zahlreiche Patienten – Patienten-Feedback: „Einmalig gut und schön“ (La.KUMed)

 

Ingelore John aus Hohenthann und Hermine Kollmannsberger aus dem oberbayerischen Neumarkt-Sankt-Veit waren am Montag, 5. November, die beiden ersten Patientinnen, die in der Schloss-Reha Rottenburg eintrafen. „Ich bin begeistert“, lautete die erste Reaktion von Ingelore John. „Das Zimmer ist schön groß und wunderbar hell.“ „Ja, und der Blick in den Park, das ist schön“, fand auch Hermine Kollmannsberger.

Inzwischen haben beide zahlreiche Therapieanwendungen genossen und berichten über die ersten Tagen in der Schloss-Reha: „Die Therapie ist einwandfrei“, lautet das Fazit von Ingelore John nach fast einer Woche in der neuen Schloss-Reha Rottenburg. „Wir sind alle sehr zufrieden. Aufgrund der Therapie geht es jeden Tag besser. Bisher ist alles wunderbar.“
 
Rund ein Drittel der neuen Einrichtung zur Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen und unfallchirurgischen Operationen ist bereits belegt. Insgesamt stehen 30 Zimmer für die Patienten zur Verfügung. „Für die Woche ab 12. November haben wir weitere Anmeldungen von Patienten, so dass dann über 15 Patienten hier sein werden und die Hälfte der Zimmer belegt ist“, informiert Pflegedienstleiterin Sabine Enders. „Für die darauffolgende Woche haben wir schon sehr viele Anfragen. Die Nachfrage ist wirklich groß.“
 
Reha-Einrichtung nach orthopädischen oder unfallchirurgischen Operationen
Die Schloss-Reha Rottenburg ist in der gesamten Region Landshut die erste Reha-Einrichtung für Patienten nach orthopädischen oder unfallchirurgischen Operationen. Menschen, die beispielsweise nach einer Knie-, Hüft- oder Wirbelsäulenoperation eine Rehabilitation antreten wollen, können dies jetzt erstmals auch im Landkreis Landshut tun. Dabei ist es unerheblich, ob sie in einer der Landkreis-Kliniken oder in einem anderen Krankenhaus oder in einer anderen Region operiert wurden.
 
Patienten auch aus anderen Landkreisen, sogar aus einem Münchner Krankenhaus
Auch Krankenhäuser außerhalb des Landkreises Landshut senden ihre Patienten zur Anschlussheilbandlung bereits in die Schloss-Reha Rottenburg: Die Patienten, die derzeit in der Schloss-Reha sind, kommen zum Beispiel vom Krankenhaus Mallersdorf, vom Klinikum Landshut und natürlich den Landkreis-Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg. „Und eine Patientin kam sogar aus einem Münchner Krankenhaus zu uns“, berichtet Sabine Enders. Für die nächste Woche liegen auch Anfragen von Krankenhäusern aus Regensburg und Kelheim vor, die ihre Patienten nach Rottenburg zur Anschlussheilbehandlung senden wollen.
 
Die Patienten erhalten in der Schloss-Reha Rottenburg einen auf ihre Bedürfnisse und Behandlungsziele abgestimmten Behandlungsplan. Die Behandlungen erfolgen durch ein Team aus erfahrenen Therapeuten und Ärzten sowie nach bewährten Konzepten der Rehabilitation. In der Schloss-Reha Rottenburg werden unter anderem Physiotherapie, progressive Muskelentspannung, Behandlung mit Motorschiene für Arme und Beine, Manuelle Therapie oder Wassergymnastik angeboten. Die Patienten trainieren in der Schloss-Reha Rottenburg in neuen modernen Therapiebereichen, um nach der Operation und dem anschließenden stationären Krankenhausaufenthalt wieder fit zu werden. Zudem steht ein großzügiges Bewegungsbad mit Gegenstromanlage zur Verfügung. Auch Ergotherapie, Ernährungsberatung, Gesundheitsschulungen oder psychosoziale Beratung gibt es. Zusätzlich zu der umfassenden medizinischen und therapeutischen Versorgungerwartetdie Patienten in der Schloss-Reha Rottenburg geschmackvoll in modernem Stil eingerichtete Einzelzimmer sowie das Restaurant „Lola Montez“.
 
Auch Hermine Kollmannsberger ist über das Ambiente, die Betreuung und ihre gesundheitlichen Fortschritte überaus glücklich: „Am ersten Tag kam ich mit dem Rollstuhl hier an, jetzt kann ich schon mit dem Gehwagen oder mit Krücken gehen. Wenn jemand mitgeht, gehe ich schon überall hin. Es ist wirklich einmalig gut und schön hier“, erzählt die Oberbayerin, die in Vilsbiburg an der Hüfte operiert worden war.
 
„Ich freue mich über die große Resonanz und das überaus positive Feedback, das wir erhalten“, so Dr. Marlis Flieser-Hartl, Vorstandsvorsitzende der La.KUMed-Gruppe. Sie hatte zusammen mit Sabine Enders die ersten beiden Patientinnen am Montag persönlich mit einem Blumenstrauß begrüßt und überzeugt sich derzeit täglich persönlich vor Ort vom Wohlergehen der Patienten. „Unser Leitsatz „kompetent und sehr persönlich“ wird hier im wahrsten Sinne des Wortes gelebt. Die Wohlfühlatmosphäre mit Hotelcharakter, die wir in der Schloss-Reha geschaffen haben, soll zusätzlich zu der intensiven und individuell auf die Patienten zugeschnittenen Therapie dafür sorgen, dass die Patienten schnell ihre Aktivität und Schmerzfreiheit zurückgewinnen.
(eingetragen am 12.11.12) [zum Seitenanfang]
 
 

Urkunde: Frauenklinik Landshut-Achdorf für erfolgreiche Nabelschnurblutspenden ausgezeichnet (La.KUMed)

 
 

 Josefine Michel, die vor knapp vier Jahren in Landshut-Achdorf das Licht der Welt erblickte, wurde mit ihrer Geburt bereits zur Lebensretterin: Ihre Nabelschnurblutspende gab einer schwerkranken Patienten wieder eine neue Chance auf Leben. Die gemeinnützige DKMS Nabelschnurblutbank hat die Frauenklinik des Krankenhauses Landshut-Achdorf diese Woche für ihr Engagement in Sachen Nabelschnurblutspenden ausgezeichnet: Bereits seit 2008 kooperiert das Krankenhaus Landshut-Achdorf mit der DKMS Nabelschnurblutbank, klärt werdende Eltern über die Möglichkeit einer Nabelschnurblutspende auf und entnimmt fachmännisch das gespendete Präparat – wie dies auch bei Josefine der Fall war.

 
Dr. Sabine Raab von der DKMS Nabelschnurblutbank bedankte sich diese Woche bei Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger, leitender Oberärztin Dr. Silvia Sabus, den Achdorfer Hebammen sowie den Eltern der kleinen Josefine persönlich. Bisher wurden in der Frauenklinik Landshut-Achdorf 436 Nabelschnurblutpräparate an die DKMS Nabelschnurblutbank gespendet. „Die Ärzte und Hebammen klären sehr gut über die Nabelschnurblutspende auf und sind sehr motiviert, uns zu unterstützen. Diese Arbeit möchten wir anerkennen und bringen das mit der Übergabe einer Urkunde zum Ausdruck“, betonte Sabine Raab.
 
Nabelschnurblutspende: Völlig gefahrlos für Mutter und Kind
„Die Nabelschnurblutspende wird vom Arzt, der Ärztin oder einer Hebamme nach der Abnabelung des Kindes aus der Nabelschnur und der Plazenta entnommen; ist also völlig gefahrlos für Mutter und Kind. Fast alle Eltern sind nach der Aufklärung zur Nabelschnurblutspende bereit“, informiert Dr. Silvia Sabus, seit 2004 leitende Oberärztin der Frauenklinik Landshut-Achdorf und mitverantwortlich für über 10.000 Geburten. „Jedoch können nicht alle Nabelschnurblutspenden verwendet werden. Das liegt daran, dass manchmal nicht die notwendige Blutmenge gewonnen werden kann oder Vorerkrankungen der Mutter vorliegen, die eine Spende nicht erlauben.“
 
Das lebensrettende Präparat von Josefine, das jetzt bei einer schwerkranken Patientin in Frankreich zum Einsatz kam, stammt von den Spender-Eltern Martina und Bernhard Michel und ihrer kleinen Tochter Josefine aus Taufkirchen. Josefine kam am 3. Dezember 2008 im Krankenhaus Landshut-Achdorf zur Welt. Als Geburtshelfer waren damals Dr. Silvia Sabus und Hebamme Andrea Strohmaier aktiv, um Josefine einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Bei ihrer Geburt wurde ein Nabelschnurblutpräparat entnommen und an die DKMS Nabelschnurblutbank gespendet. Nun kam das Präparat mit den lebensrettenden Stammzellen zum Einsatz und konnte zur Transplantation vermittelt werden. Die Gewebemerkmale der kleinen Josefine stimmten mit denen einer Blutkrebs-Patientin aus Frankreich überein.
 
Stammzellen aus dem Nabelschnurblut: Oft die letzte Chance auf Heilung
Eine Tatsache, die auch Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger freut: „Im Krankenhaus dürfen wir uns mit den Eltern und Babys täglich über neues Leben freuen und kämpfen gleichzeitig jeden Tag für schwerkranke Patientinnen und Patienten. Wenn durch die Nabelschnurblutspende neue Lebenschancen gegeben werden, ist das doppeltes Glück. Es ist wichtig, werdenden Eltern zu vermitteln, dass mit einer Nabelschnurblutspende einem anderen Menschen entscheidend geholfen werden kann. Deshalb informieren wir bei der Geburtsvorbereitung über diese unwiederbringliche Chance.“
 
Die Immunzellen des Nabelschnurbluts sind in ihren Funktionen noch relativ unreif. Daher ist bei einer Transplantation dieser Zellen die Gefahr einer möglichen Abstoßungsreaktion geringer als bei der Transplantation von Stammzellen erwachsener Spender. Da die aus dem Nabelschnurblut gewonnen Stammzellen besonders anpassungsfähig sind, sind sie für Blutkrebs-Patienten mit sehr seltenen Gewebemerkmalen, die sonst keinen Spender finden, oft die letzte Chance auf Heilung.
 
Das war auch ein wichtiges Argument für Martina Michel, die sich sehr freut, eine kleine Lebensretterin in der Familie zu haben. „Es ist einfach schön, zu wissen, dass Josefine durch die Spende nun auch anderen helfen konnte. Denn was gibt es Schöneres für werdende Eltern, als mit der Geburt ihres eigenen Kindes zugleich eine weitere Chance auf ein neues Leben zu ermöglichen. Mit der Fremdspende kann wirklich einem schwerkranken Menschen geholfen werden. Wir würden es jederzeit wieder tun.“
 
Spende unterliegt umfangreichen Qualitätskriterien
Die DKMS Nabelschnurblutbank ist die einzige öffentliche Nabelschnurblutbank, die bundesweit agiert. In Kooperationskliniken werden mit speziell geschultem Personal die Nabelschnurblutspenden entnommen „Nach der Geburt und der Abnabelung des Babys wird die Nabelschnurvene punktiert, das Blut in einem speziellen Beutel gesammelt und sofort an die DKMS Nabelschnurblutbank in Dresden verschickt. Dort werden die Stammzellen eingefroren und unterhalb von minus 180 Grad Celsius gelagert. Nach Durchführung einer Reihe von Qualitätskontrollen werden die Daten des Transplantates in anonymisierter Form an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) gemeldet. Ab dann steht das gespendete Nabelschnurblut für Patientenanfragen weltweit zur Verfügung“, erklärt Dr. Sabine Raab.
 
In Deutschland werden am Tag rund 1.900 Babys geboren – jedes von ihnen könnte zum potenziellen Lebensretter werden. Denn die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut kann für Menschen mit Erkrankungen des blutbildenden Systems lebensrettend sein.
 

 

(eingetragen am 25.10.12) [zum Seitenanfang]
 
 

100 neue Mitarbeiter für La.KUMed zum Wohl der Patienten - La.KUMed ist mit rund 1.450 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region (La.KUMed)

 

Neue Arbeitsplätze auch im nördlichen und südlichen Landkreis

Das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed) expandiert weiter: Rund 100 neue Mitarbeiter haben in den vergangenen Wochen ihren Dienst beim La.KUMed aufgenommen. Mit rund 1.450 Mitarbeitern ist La.KUMed einer der größten Arbeitgeber in der Region.
 
Vor allem im Medizin-, Pflege- und Servicebereich wurden die Teams in den Krankenhäusern Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und der Schlossklinik Rottenburg weiter aufgestockt: Neue zusätzliche Gesundheits- und Krankenpfleger beziehungsweise -pflegerinnen sowie Ärztinnen und Ärzte, Arzthelferinnen und Servicekräfte verstärken La.KUMed. Aber auch die neue Schloss-Reha in Rottenburg, die ebenfalls zur La.KUMed-Gruppe gehört, hat neue Arbeitsplätze im Landkreis geschaffen.
 
Zahl der Beschäftigten wächst seit Jahren
Die Zahl der Beschäftigten bei den drei Landkreis-Krankenhäusern wächst seit Jahren kontinuierlich. „Wir wollen damit auch den ständig steigenden Patientenzahlen Rechnung tragen. Ich bin froh“, betont Dr. Marlis Flieser-Hartl, Vorstandsvorsitzende von La.KUMed, „dass wir als gemeinnütziges Unternehmen den Auftrag haben, kostendeckend zu wirtschaften, und nicht die alleinige Zielsetzung ist, um jeden Preis Gewinne erzielen zu müssen. Deshalb sind für uns Personaleinsparungen, die zu Lasten von Mitarbeitern und Patienten gehen, kein Thema. Im Gegenteil: Wir suchen weitere Pflegekräfte und Ärzte.“
 
Schloss-Reha Rottenburg schafft Arbeitsplätze
Erstmals konnte Dr. Marlis Flieser-Hartl bei der Einführungsveranstaltung auch Mitarbeiterinnen der Schloss-Reha Rottenburg begrüßen. Im November wird die erste orthopädische Reha-Einrichtung im Landkreis eröffnet. Bereits seit September werden die Mitarbeiter der Schloss-Reha Rottenburg für ihre neuen Tätigkeiten geschult. Diese Mitarbeiter kommen fast alle aus dem nördlichen Landkreis und haben wohnortnah einen neuen und sicheren Arbeitsplatz erhalten.
 
„Unsere Zielsetzung ist, den Bürgern der Region die bestmögliche flächendeckende medizinische, pflegerische und rehabilitative Versorgung auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu gewährleisten“, so Dr. Marlis Flieser-Hartl. „Deswegen investieren wir in die medizinischen Angebote und in unsere Mitarbeiter. Dies wird von den Bürgern mit großem Vertrauen in die Krankenhäuser des Landkreises Landshut belohnt, wie die hervorragende Auslastung und die Steigerungszahlen von La.KUMed belegen.“
 
Mehr als 75.000 Patienten werden mittlerweile jährlich ambulant und stationär in den Krankenhäusern von La.KUMed versorgt. Auch das Leistungsangebot der La.KUMed-Krankenhäuser wurde bedarfsgerecht erweitert: Unter anderem in den Bereichen der Pneumologie, Onkologie, Gynäkologie, Schmerztherapie und Orthopädie wurde das Leistungsspektrum in diesem Jahr weiter ausgebaut. Ein großer Meilenstein war in diesem Jahr zudem die Eröffnung des ersten niederbayerischen Hospizes in Vilsbiburg, wo ebenfalls neue Arbeitsplätze entstanden sind.
 
Investition in Aus- und Weiterbildung
Etliche neue Gesundheits- und Krankenpfleger beziehungsweise -pflegerinnen, die zum 1. Oktober 2012 bei La.KUMed an den Start gegangen sind, haben bereits ihre Ausbildung in den Krankenhäusern des Landkreises Landshut absolviert. Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin wird in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Pflegeberufe in Vilsbiburg angeboten. Der theoretische Unterricht erfolgt in der Berufsfachschule in Vilsbiburg, die praktische Ausbildung kann in allen fünf Einrichtungen von La.KUMed – in den Krankenhäusern, im Hospiz Vislbiburg sowie in der Schloss-Reha Rottenburg – stattfinden.
 
Ausbildung von Allgemeinärzten wichtig
Die La.KUMed-Krankenhäuser engagieren sich auch verstärkt für die Ausbildung von Allgemeinärzten. Im Weiterbildungsverbund mit der Technischen Universität München und den Hausärzten bieten alle drei La.KUMed-Krankenhäuser die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin an, damit auch künftig in der Region Landshut eine gute und flächendeckende Gesundheitsversorgung vorhanden ist. La.KUMed stellt jungen Ärzten im Rahmen des Weiterbildungsverbundes eine lückenlose Ausbildung über mindestens 36 Monate sicher. Daraus hinaus ermöglicht La.KUMed den angehenden Allgemeinmedizinern zusätzliche Weiterbildungen.
(eingetragen am 19.10.12) [zum Seitenanfang]