Chirurgische Klinik II - OrthopÄdie und Unfallchirurgie
Orthopädie/UnfallChirurgie Chefarzt Leitender Arzt Leistungsspektrum
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Die Chirurgische Kliniken des Krankenhauses Vilsbiburg verfügen über 84 Planbetten auf drei Stationen

Die Chirurgische Klinik II hat sich in den vergangenen Jahren im Bereich der Endoprothetik und Arthroskopie als überregionales Zentrum etabliert.Die Abteilung verfügt über 59 Betten auf drei Stationen (inklusive Intensivstation). Sie ist zum Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen, der Chefarzt der Abteilung ist Durchgangsarzt.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Hermann Albersdörfer und Dr. med. Thomas Lorenz ist spezialisiert auf operative und konservative Therapien von Verletzungen und Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparates. Die Behandlung richtet sich nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).

Schwerpunkte der Chirurgischen Klinik II:

  • Endoprothetik von Hüft-, Knie- und Schultergelenk
  • Arthroskopie aller großen Gelenke
  • Schulterchirurgie
  • Handchirurgie
  • Kniechirurgie
  • Fußchirurgie
  • Traumatologie
  • Sportmedizin
  • Durchgangsarztverfahren und Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften
  • Ambulante Operationen

Diagnostik:

  • Röntgen und Röntgendurchleuchtung
  • Ultraschalldiagnostik (Sonographie) des Bewegungsapparates inklusive Hüftsonographie
  • Computertomographie und Kernspintomographie (NMR ab 2010) über unsere radiologischen   Kooperationspartner im Haus
  • Gefäßdiagnostik mit Farbdoppler über medizinische Klinik
  • Knochendichtemessung (DEXA) am Haus in Kooperation mit niedergelassenen Orthopäden
  • Labor
  • Gelenkpunktion
  • Gewebeprobe (Biopsie) etc.

Die moderne Orthopädie und Unfallchirurgie hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und bietet eine Lösung für viele Verletzungen und Erkrankungen. So müssen zum Beispiel die Lebensqualität einschränkende Schmerzen bei Arthrose meistens nicht mehr hingenommen werden. Minimal-invasive Operationstechniken („Schlüssellochchirurgie“) haben die Behandlungsergebnisse entscheidend verbessert, vor allem am Schulter- und Kniegelenk. Die Entwicklung neuer Implantate und Gleitpaarungen hat die Lebensdauer von künstlichen Gelenken deutlich erhöht.

Unser Anspruch ist eine individuelle auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Versorgung. Der hohe operationstechnische Standard und die persönliche Patientenbetreuung gewährleisten eine hohe Patientenzufriedenheit. Neben der Auswahl der richtigen Implantate sollen die sorgfältige Planung, Durchführung und Nachsorge komplexer Operationen den Therapieerfolg sichern, stets auf Basis des aktuellen Wissensstandes.

Ein vertrauensvoller Kontakt zwischen einweisendem Arzt, Patient, Operateur, Pflegepersonal, Physiotherapeut, Sozialdienst und den nachbehandelnden Ärzten ermöglicht den optimalen Heilverlauf.

 

zertifiziertes traumazentrum



 

Bei der Versorgung Schwerstverletzter zählt jede Minute, die Abläufe aller Beteiligten müssen stimmen. Damit dies auch in Niederbayern und der Oberpfalz flächendeckend gewährleistet ist, beteiligen sich die Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg am TraumaNetzwerk Ostbayern und haben sich erfolgreich umfangreichen Zertifizierungen unterzogen: Das Krankenhaus Vilsbiburg ist "lokales Traumazentrum“. Das bedeutet: Alle notwendigen personellen, strukturellen und medizinischen Gegebenheiten zur Versorgung Schwerstverletzter sind vorhanden. Eine Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie lautet zum Beispiel: 30 Minuten nach Beginn des Krankentransports sollte der Patient in einer Klinik versorgt werden. Dort ist es wichtig, dass der Patient auf Strukturen trifft, die zu seiner individuellen Verletzung passen, also auf rund um die zur Verfügung stehende, qualifizierte Fachärzte und hochmoderne Klinik-Ausstattung. Die Zertifizierung der Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg im Rahmen des TraumaNetzwerk erfolgte erstmals 2008.

Grund für die Entwicklung von Traumazentren war die Tatsache, dass in Deutschland trotz des guten bundesweiten Rettungswesen und der guten Versorgung in Kliniken der Unfallort eine Auswirkung auf die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Unfallopfers hatte. Studien zeigten, dass durch die Qualifizierung von Traumazentren die Überlebenswahrscheinlich-keit von Unfallopfern gesteigert werden kann. Das TraumaNetzwerk Ostbayern ist das erste „TraumaNetzwerk der DGU“, das deutschlandweit zertifiziert wurde. Dies spricht für die große Kooperationsbereitschaft unter der Führung und Betreuung durch das Universitätsklinikum Regensburg.